Wecker klingelt um 05:45 am Sonntag.
Zug geht um 09:03.
Bemerken, dass man eine Stunde zuviel zurückgerechnet hat: 07:05 in der U-Bahn.
Zugfahrt verlief eher ereignislos bis auf ein paar Leute, die sich handgreiflich um einen Sitzplatz streiten.
In Prag muss man für Gepäckstücke in der Metro ein Extraticket lösen, das steht aber nirgends.
Also schon, dass man das muss, aber nicht, wie man rankommt. Auf Nachfrage bestätigt sich, dass man einfach das Kinderticket (auf 50% reduziert) einer normalen 4h-Karte zu 32 CZK nimmt. Ist ja auch logisch, kostet ja gleich viel. Doh.
Weg von der Metrostation zum Hotel sieht auf der Karte echt weit aus, sind aber nur 5-6 min. Prager Innenstadt ist echt klein.
Hotelzimmer im 3. Stock ohne Lift, aber ganz ansehnlich.
WLAN kostet ~6 EUR pro Stunde, pffft. Das ungesicherte Admin-Interface des Routers springt mich zwar an, aber der Zugang nach draussen wird wohl irgendwo anders freigeschaltet. Aber wer braucht schon Netz.
Abendessen in einer rustikalen *hust* Wirtschaft, Tisch ist aus Holzplanken und wackelt, Essen ist aber gut. Pilsner Urquell schmeckt furchtbar, zumindest wenns zu warm ist.
Montag erstmal Hradschin und Kleinseite anschauen. Noch nie in meinem Leben so unfreundliche Japaner gesehen. Drängeln sich vor und rennen einen fast um (die meisten 60+, paar um die 30 dabei). Eintrittspreise sind ziemlich gesalzen.
Abends Running Sushi, dann ein schnelles Guinness in Caffrey's Irish Bar, dann in einer ungooglebaren Legend-Bar in einem Keller unweit der Karlsbrücke mit günstigen Cocktails und Gambrinus.
Dienstag durch die Altstadt und Josefstadt, Jüdisches Museum angeschaut, Abendessen im Restaurace U Dvou Srdci, Riesige 2-Personen-Platte für ~20 EUR und Budweiser Dunkel. Sah von aussen eher unscheinbar aus, aber war innen dann schöner und das Essen war auch super.
Mittwoch dann nochmal durch die Altstadt und Neustadt getigert, so Richtungs Wenzelsplatz. Abendessen im Vojanův dvůr. Essen war gut (Bier war Krušovice), aber vergleichsweise teuer für Prag. Im Vergleich zu München immer noch recht günstig.
Donnerstag noch ein bisschen den Süden der Kleinseite und Kampa angeschaut, Mittagessen im Olympia, Pilsener Gulasch und Kostel Dunkel. Sehr günstig und mit knappem Abstand das beste Essen bisher.
Um 17:02 sollte der Zug heimwärts gehen, bis 16:45 wars der einzige Zug an der Tafel ohne Gleisangabe. Sobald die erschien, sind gefühlte 50 Leute losgestürmt. Im Zug dann wenig los, alle Fenster im Waggon irgendwie geklemmt, hab unsere 2 im Abteil als Einziger von 4 Leuten aufbekommen und so ca. bei Regensburg hatte jemand die Türen zugesperrt. Weiss nicht obs die Leute noch rausgeschafft haben bevors weiterging.
Mit 20min Verspätung dann am Hauptbahnhof, da waren um 23:30 dann fast mehr Polizisten und U-Bahn-Wachen als Leute und kurz nach Mitternacht auch schon wieder daheimgewesen...
Fazit: War schon sehr gut, viel gesehen.
- 7 Biersorten probiert, dabei Staropramen erfolgreich vermieden
- Touristenquote ist (wohl jetzt in den Sommerferien) furchtbar, man hat kaum Tschechisch auf der Strasse gehört
- Tagestickets für die Metro sind eher sinnlos, wenn man halbwegs gut zu Fuss ist und Einzelfahrten kosten ~1 EUR
- alex-Prag-Special für 65 EUR (Hin- und Rückfahrt aus München) ist ziemlich cool, aber nach 6h oder 12h Fahrt könnten sie die Klos schon mal reinigen...
- Leider nicht nochmal in den Cross Club geschafft
Reiselektüre waren auf der Hinfahrt ein Financial Times Weekend (hat mir deutlich besser gefallen als die FTD, mag aber auch am verringerten Finanzteil liegen :P) und die ersten 800 Seiten des Cryptonomicon im Hotel und auf der Rückfahrt. Verdammt gutes Buch, wenn auch mit schwachem Anfang und streckenweise wirr.
Erst wenn man keinen Netzzugang hat (oder nur den Android-Notnagel, wo "Hotlinenummer der Störungsstelle raussuchen" schon eine nichttriviale Aufgabe ist), merkt man erst, wie always-on man doch eigentlich ist.
- Dinge im Autostart: Pidgin, Pageant
- Dinge im Autostart, die Fehlermeldungen zeigen: Pidgin
- Dinge im Autostart, die sinnfrei sind ohne Netz: Pageant
- Dinge im Autostart, die offline sinnvoll zu nutzen sind: -
- Icons in der Win7-Startleiste: Explorer, Firefox, Chrome, Thunderbird, KVIrc, TweetDeck, TeamSpeak2, TeamSpeak3, WoW, Curse Client, PuTTY, foobar2000, FileZilla, Notepad2
- Tools, die Fehlermeldungen zeigen beim Starten: Firefox, Chrome (beide saved open tabs), Thunderbird, KVIrc, TweetDeck, TS2, TS3, WoW, Curse Client, FileZilla (alle nach Klick auf "Connect")
- Tools, die offline sinnvoll zu nutzen sind: foobar2000 (läuft), Notepad2 (in dem ich gerade das hier tippe), PuTTY (Connection zum OpenWRT-Router offen zwecks Troubleshooting :P)
- Bonuspunkte für "Offlinenutzung manchmal möglich": Firefox+Chrome (aber viele HTML-Dateien hab ich nicht lokal...)
Traurig aber wahr.
Auf zum Atomr Xbox.
PS: Verhältnis installierte Spiele offline:online ist 4:4
It sums it up quite clearly, when you release a new game (especially, but not limited to MMOs) - the beta phase has to be awesome. Unless you're working on a major intellectual property (like Warhammer Online) or got a huge fan base (Blizzard) you can make or break your influx of users with the beta of your shiny new game.
Now where's the point for software developers, and especially open source developers?
Ever heard "Release early, release often."? - bet you did.
I'm not really seeing this in open source development. OK, some people don't really want to make money with their disclosure and free licensing of their code, they're happy about any feedback and just hope for a patch or bug report by people playing around with it.
Still many of those people then offer the product in any way or consulting/paid feature implementation - they get real benefits by short release cycles, even if it's only to be present in the news and not amass too many security holes by years-old installations. (Yes, that's speculation and a bit of faith in humanity...)
Bzt the same case stands for software-as-a-service vs. games with subscription costs. You're not making any big shots with the original software package or the game box (if it costs something at all) - no, you're relying on recurring payments by (hopefully happy and not disgruntled) customers.
So, where's the difference?
Is it because you're not making your money by selling the box and then forgetting about it?.
Is it because people using open source software are less demanding (i.e. happy something fixes half of their problems and they only need to solve the other half) than gamers who get to use the beta for free?
Are gamers in the hopes they can make an impact by reporting bugs in the beta so those might be fixed at release?
Gestern mal wieder, wie eigentlich jedes Jahr auf der Münchner Spielwiesn gewesen. 9 EUR Eintritt sind schon irgendwie happig. Wir waren etwas später dran (13:00 Uhr), unten gabs eigentlich keine freien Tische mehr. Oder sagen wir lieber, wenn da 2 Biertische nebeneinander stehen und links eine Mutter mit 2 Kindern und rechts 4 Erwachsene sitzen, passen da natürlich nicht 6 Leute dazwischen, wenn man sich nur gut genug ausbreitet. Nein, das geht auf keinen Fall.
Oben war zum Glück was frei, und weil es doch noch normale Leute gibt, reicht zu dritt auch ein halber Biertisch.
Getestete Spiele:- Heckmeck am Bratwurmeck - war ok, aber nicht revolutionär. Viel Würfelglück
- Wizard Extreme - hab ich selber nicht gespielt, ich find Wizard schon doof
- Junta (Neuauflage) - sehr kompliziert, wenn mans nicht kennt. Nach 2 Runden abgebrochen und sicher sehr viel noch falsch gemacht. Braucht viel Zeit, aber sehr gut.
- Mamma Mia! - Degeneriert mit 6 Mitspielern zum reinen Glücksspiel. Mit 3 Spielern recht witzig
- Schatten über Camelot - Auf den ersten Versuch sehr kompliziert, zweiter Durchgang lief viel besser und war lustig.
- Dixit (Spiel des Jahres 2010) - Sehr interessant und auch spassig, nutzt sich aber wahrscheinlich schnell ab.
- Torres (Spiel des Jahres 2000) - 10 EUR - endlich mal, sehr gutes Spiel
- Pingu-Party - 3 EUR - kleines Kartenspiel, ganz ok
- Limits - 3 EUR - Parallelen zu Mamma Mia! - wahrscheinlich mit 3+ Leuten besser als mit 2, aber scheint gut zu sein
- Agricola - Haben 4 Leute am Nachbartisch gespielt, wir hatten schon Angst, dass das so 6h dauert, aber sie haben 4 Runden gespielt und es wärmstens empfohlen
- Pueblo - Vor ein paar Jahren getestet, sollt ich echt mal kaufen
- A la Carte - Anderer Nebentisch, sah interessant aus
- Komische Leute die Tische besetzen, da fehlten echt nur die Handtücher.
- Parken 10 EUR (Tagesmaximum) und 1.50 EUR pro Stunde.
- Eintrittspreis 9 EUR (Tageskarte) und 15 EUR (2 Tage)
- Die Spieleausleihe
- paar Stände mit Spielen, zT billiger
- MOC ist deutlich geräumiger als Forum der Technik
- Dieses Jahr wenig rumgeschaut, aber die meisten Verlage hatten keine eigenen Messeangebote
- Essen und Trinken war wohl bezahlbar
Das war im übrigen nicht ganz trivial. Neue Shell nach der ersten Zeile, dann die Passwörter in .pass-local und .pass-remote schreiben und ab gehts. Die letzte Zeile ist für Thunderbird oder dovecot, einer von beiden schnallt keine Unterordner, die nicht selber angelegt wurden.
ssh -L 8143:imap.remote:143 user@shell.remote
imapsync --host1 localhost --user1 user --port1 8143 --passfile1 .pass-remote --host2 localhost --user2 localuser --prefix2 'INBOX.Uni.' --passfile2 .pass-local --noauthmd5 --exclude '^INBOX.spambox' 2>&1 | tee out.txt
find Maildir -type d -name "*Uni*" | grep -v "/cur" | grep -v "/tmp" | grep -v "/new" | sed 's:Maildir/\.::' >> Maildir/subscriptions
Bleibt nur noch die Frage, was jetzt draus wird.
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